01.09.2017

Interview mit Model Oskar*:

Oskar*, Du bist eines der Models, mit denen wir den neuen Look der pka-Kollektionen verwirklicht haben, wie hast Du das Shooting und die Arbeit mit dem Produktions-Team empfunden?


Oskar*: Es war mir natürlich eine Ehre, Teil des neuen pka-Looks zu sein, besonders weil es nicht unbedingt darum ging, geschniegelt und schön rüber zu kommen.

Es hat Spaß gemacht, in die nicht alltägliche Rolle des „kantigen“ Arbeiters, der mitten im harten Leben steht, zu schlüpfen. Ein engagiertes Team hat alles dafür getan, einen gelungenen, authentischen pka-Auftritt zu arrangieren.

Wie kann man sich das Arbeitsleben eines Profimodels vorstellen? Paris, London, Castrop-Rauxel?
Oskar*: Na ja, ich bin ja überwiegend in der Werbung unterwegs, und da sind es in der Regel nicht Paris, London und Castop-Rauxel, sondern eben Castrop-Rauxel, Frankfurt, Hamburg, Berlin, oder – des guten Lichtes wegen – das europäische Ausland.

Was war das a) Kurioseste / b) Lustigste / c) Gefährlichste, das Du je bei einem Shooting erlebt hast?
Oskar*:
a) Kurios war schon, zu einem Shooting zu erscheinen und nach 13 Bildern heißt es dann: OK, Danke, wir haben das Bild welches wir brauchen! Da habe ich im ersten Moment doch ein wenig an mir gezweifelt, wie sich herausstellte war aber das entscheidende Bild tatsächlich nach so wenigen Bildern im Kasten, und dann war es sogar eher eine Auszeichnung...

b) Bei solchen Werbeshootings geht es eigentlich immer recht lustig zu, und alle Seiten leisten mit einer guten Stimmung ihren Beitrag zu einem guten Ergebnis. Wenn sich das Model nicht wohlfühlt, wird es eher schwierig, das erwünschte Ergebnis zu erzielen.

c) Gefährlich ist ja relativ, aber in Erinnerung ist mir ein Shooting geblieben, bei dem zu meiner Betreuung und Einarbeitung extra ein Stuntman engagiert wurde. Während des Shooting musste ich dann am Trapez von der Decke hängend, durch den freien Raum ‚laufen’ (eben so tun als ob). Da war ich in jedem Fall 007mäßig, in fliegender Mission unterwegs

Wie hältst Du Dich fit und gesund?
Oskar*
: Für mich als Sportwissenschaftler, nimmt natürlich Sport eine dominierende Stellung ein. Da bin ich in meiner freien Zeit vielfältig unterwegs... Meine Sportarten sind Triathlon, Surfen, Skilaufen, und das mittlerweile oft von den eigenen Kindern begleitet, das hält auf jeden Fall fit! Darüber hinaus achte ich auf eine ausgewogene, vollwertige Ernährung ohne spezielle Diäten.

Oskar*, hast Du schon einmal bereut, einen Auftrag angenommen zu haben?
Oskar*: Wenn ein Auftrag angenommen wurde, ist es leider zu spät für Reue, dann heißt es Augen zu und durch und in jedem Fall einen guten Job abliefern! Aber man hat natürlich im Vorfeld die Möglichkeit nicht jeden Job anzunehmen, so habe ich für mich zumindest ausgeschlossen mein Gesicht für Tabakwerbung, und Firmen, bei denen ein offensichtlicher Bezug zur Rüstungsindustrie besteht, zur Verfügung zu stellen.

Was wünschst Du Dir für die nächsten 5 Jahre?
Oskar*:
Meine Wünsche für die nächsten Jahre sind zu allererst, eine glückliche Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Auf mein Modeldasein bezogen, wünsche ich mir noch den einen oder anderen spannenden Job, in interessanten Locations, mit guten Begegnungen. Vielleicht klappt es ja sogar, dass ich das neue ‚pka-Gesicht’ werde, zumindest für die nächsten 5 Jahre ;-)

(*Name von der Redaktion geändert)

 

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